08.03.2017

Ausstellung „Heimatsucher" in Osnabrück

Zweitzeugen erzählen Überlebensgeschichten

Jahrzehntelang haben Holocaust-Überlebende wie Hannah Pick Goslar (Foto) Schulklassen besucht. Damit sie nicht verstummen, gibt es das bundesweite Zweitzeugenprojekt „Heimatsucher“: Schülerinnen und Schüler erzählen die Geschichten der Überlebenden weiter.

 

Holocaust-Überlebende Hannah Pick Goslar. Foto: Heimatsucher e.V.

So werden sie zu Experten und schließlich selbst zu Zweitzeugen. Eine Ausstellung der „Heimatsucher“ vom 15. März bis 9. April im Osnabrücker Forum am Dom will vor allem junge Menschen gegen Rassismus stärken. Sie lädt dazu ein, Überlebende der Schoah kennenzulernen: Wie geht es ihnen heute? Was haben sie erlebt? Was gibt ihnen Kraft und Zuversicht? Die Geschichten machen deutlich, dass sich der Einsatz gegen rassistische Ideologien lohnt.

Die Eröffnung ist am Dienstag, 21. März, um 19.30 Uhr mit Generalvikar Theo Paul. Ein Zweitzeugenabend mit Film und Podiumsdiskussion findet statt am Mittwoch, 5. April, um 19.30 Uhr ebenfalls im Forum am Dom. Öffentliche Führungen (3 Euro pro Person): Freitag, 24. März, um 18 Uhr und Dienstag, 4. April, um 19.30 Uhr.

Weitere Informationen unter www.forum-am-dom.de